In Deutschland zählen wir über 3 Mio. Reiter, von denen etwa 760.000 in 7.300 Reitvereinen organisiert sind. Der Reitsport rangiert z.Z. an dritter Stelle, lediglich übertroffen von Fußball und Tennis, und hat somit längst seinen Status als Breitensport manifestiert. Die seit Jahrtausenden andauernde Partnerschaft zwischen Mensch und Pferd hat in unserer heutigen hoch technologisierten Welt noch an Anziehungskraft gewonnen. Neben dem internationalen Spitzensport hat sich in Deutschland eine breite Basis im Amateurbereich etabliert. Die Grenzen zwischen Berufs- und Amateurreitern sind jedoch fließend. In der Regel tritt der ambitionierte Amateurreiter fast an jedem Wochenende bei Reit- und Springturnieren gegen Berufsreiter an, die ihren Lebensunterhalt ganz oder zumindest zum Teil durch den Reitsport verdienen. Diese Konkurrenzsituation treffen wir bereits in den unteren Prüfungsklassen an.
„Einmal reiten wie die Profis“ Davon träumt jeder Amateur… und verbindet mit diesem Gedanken sicherlich nicht, mit sportlichen Höchstleistungen auf internationalen Events zu brillieren. Vielmehr wünscht er sich ein Reitturnier für den reinen Amateur, bei dem er sich in seiner Klasse mit Gleichgesinnten messen kann, dass jedoch alle Attribute eines internationalen Events beinhalten sollte:
Amateur Classics – Reitsport in Deutschland / Breite Basis im
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Stars der internationalen Reiterszene wie Heike Kemmer und Britta Rasche präsentieren ihr Können: Klassische Dressur, Barockreiten, Westernreiten, dazu Freiheitsdressur, Clownerie mit Pferden und Artistik auf hohem Niveau das ist Equi Magic. Die Pferdegala gastiert in zwei Shows um 15 Uhr und 20 Uhr am 11. Februar in der Arena Trier.
Bereits ein Jahr ist es her, am 24. November 2004, dass Marc Wilwers verstarb. Keiner wusste wie er mit Humor und Sachkenntnis von den früheren Zeiten im Luxemburger Reitsport zu berichten. Marc Wilwers stammte aus einer vom Pferdevirus befallenen Familie, wie er sich gerne ausdrückte. Seine Vorfahren waren Bauern und züchteten bereits Ardennerpferde, sein Urgroßvater hatte einen Biddi im Stall der an Sonn- und Feiertagen vor die Kutsche gespannt wurde.
Die Höhepunkte einer Sportart sind immer die Championate, und so stand dann auch am letzten Wochenende der Reitsport mit der Zucht Luxemburger Pferde im Mittelpunkt der reitsportlichen Szene. Das Championat der Jungen Pferde gewinnt bei den Züchtern immer mehr an Bedeutung; wieso denn doch eine Reihe von Pferden, die ihre Qualifikationen absolviert haben nicht am Start waren beim großen Finale, dem Junge Pferde Championat 2005 das ist die Frage.
Der Heinrich Stroehmer Cup, gesponsert von der Familie des General Consul W.D. Warren ist zur festen Institution im Luxemburger Reitsport geworden. Die Nachwuchsreiter der Klassen E und Jugendreiterwettbewerb, vom Alter und von den Leistungen her noch nicht reif für das nationale Championat haben mit diesem Cup ein eigenes kleines Championat mit Qualifikationen über das gesamte Jahr.
Der Luxemburger Reitsport stand an diesem Wochenende im Zeichen der Dressur. Im Centre Equestre in Befort wurden neben den Finalen vom Stroehmer Cup, dem Margot Molitor Cup das Junge Pferdechampionat und als Hauptblickfang die Luxemburger Landesmeisterschaften der Dressurreiter ausgetragen. Die Dressur in Luxemburg ist aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht, die Titelkämpfe waren spannend wie seit Jahren nicht mehr. 10 Finalisten bei den Junioren und Ponyreitern, 4 bei den Jungen Reitern und 10 bei den Senioren bescheinigen, dass die Luxemburger Reitsportföderation die Weichen für attraktiven Wettkampf in der Dressur richtig gestellt hat. Die Anwärterschaft auf den Landesmeistertitel ist durch den in diesem Jahr dem Leistungsniveau der Reiter angepassten Schwierigkeitsgrad wieder ein Ziel für zahlreiche Dressurreiter geworden.