20.11.2021 Auktion in Verden

Final Countdown in Verden
Verdener Auktion im November mit Topresultat
Verden. Zum fünften und letzten Mal in diesem Jahr konnte man am 20. November auf der Verdener Auktion Reitpferde online ersteigern. Von den 41 angebotenen Pferden erhielten alle einen digitalen Zuschlag, 24 bleiben in Deutschland, 17 treten die Reise in insgesamt acht Länder an. Dabei erwarben Bieter aus Spanien und Frankreich mit je vier Käufen die meisten Pferde. Preisspitze war Frido, der für 56.000 Euro versteigert wurde.

Stammkunden aus Spanien sicherten sich die Preisspitze der Auktion: einen schwarzbraunen Wallach namens Frido v. Finest/Spörken (Z.: Julia und Dr. Arndt-Friedrich Echte, Hameln, Ausst.: Monika Decke, Balge). Sowohl während der einwöchigen Bieterzeit im Internet als auch während des zwölftägigen Ausprobierens in Verden zeichnete sich das Interesse an dem rittigen und sich immer taktsicher bewegenden Wallach ab. Das teuerste Springpferd wurde kurz vor Ende der November Auktion Online zugeschlagen: Quality Top v. Qualito/Grey Top kostete 46.000 Euro und bleibt in Deutschland. Gezogen und verkauft wurde die vermögende Stute von Werner Rückgauer aus Krautheim.
Der Durchschnittspreis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um gut 5.000 Euro auf 21.634 Euro. Das ist eine neue Bestmarke für die Verdener Auktion im November. Zwölf Pferde wurden für 25.000 Euro und mehr zugeschlagen, weitere 17 erreichten Preise von 15.000 Euro und besser.
Ergänzt wurden die Reitpferde von zwölf zweieinhalbjährigen Springhengsten. Diese jungen Sportaspiranten kosteten im Durchschnitt 12.000 Euro. Zwei werden
Deutschland verlassen, für sie geht die Reise nach Polen bzw. Österreich. Angeführt wird die Statistik mit deutlichem Vorsprung von einem weiteren Qualito-Nachkommen: Question of Honour v. Qualito/Acorado (Z. u. Ausst.: Martin Klintworth, Ohrensen) fand für 17.500 Euro einen neuen Besitzer. Ein renommierter Ausbilder aus der Nähe von Verden ersteigerte den Braunen für einen amerikanischen Hunter- und Springpferdestall.
In 14 Tagen, am 4. Dezember, werden in der Niedersachsenhalle im Rahmen des Hengstmarktes gekörte und nichtgekörte Springhengste des Jahrgangs 2019 versteigert, bevor dann zu Beginn des nächsten Jahres Reitpferde in einer Online-Aktion am 22. Januar den Startschuss für das nächste Auktionsjahr geben.
BU: Preisspitze Frido v. Finest/Spörcken. Foto: Hannoveraner Verband



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