Dressur-Nachlese Frankfurter Festhallen Turnier

Nadine Capellmann gewinnt das Finale des Nürnberger Burgpokal

Mit einer überragenden Vorstellung tanzte sich Nadine Capellmann im Finale des Nürnberger Burgpokals zum uneinholbaren Sieg! Auf dem achtjährigen Hannoveraner Wallach Elvis hinterließ die amtierende Doppelweltmeisterin der Konkurrenz lediglich eine Staubwolke. Mit 81,17% (1461 Punkte) erritt sie sich zusätzlich auch noch die neue Bestmarke in der 13 jährigen Geschichte des Nürnberger Burgpokals.


Trotz Nervosität, denn ihr Elvis ging bislang nur ein Turnier (Qualifikation zum Nürnberger Burgpokal, ritt sie sich routiniert, frisch und voller Elan auf den ersten Platz. Elvis ist ein unglaubliches Pferd! Ich habe ihn einfach machen lassen und er überzeugte! Er ist sogar noch besser als Farbenfroh!, so Nadine Capellmann. Zweiter wurde Wanesco, der achtjährige Weltmeyer Sohn, unter Holga Finken, der nach dem dritten Rang im letzten Jahr, wieder einmal mit seiner Leistung überzeugte. Als erster Starter ritt das Paar am Samstagmorgen in das Viereck ein und legte mit 77,82 % (1401 P) ein hohes Ergebnis für die nachfolgenden Teilnehmer vor, dass nur die Siegerin überbieten konnte. Der dritte Platz ging an die Amerikanerin Lisa Wilcox auf dem neunjährigen Hengst Jazz Time mit 73,57% (1326 P). Mit diesem Ergebnis machte sie sich selber noch ein schönes Abschiedsgeschenk, denn zum Ende diesen Jahres wird Lisa Wilcox das Gestüt Vorwerk in Cappeln verlassen, um in der Schweiz eine neue Tätigkeit zu beginnen. Den vierten Platz belegte die Lokalmatadorin Anja Plönzke auf dem einzigen siebenjährigen Pferd in dieser Prüfung, Richard Löwenherz (73,44%, 1322 P). Der Nürnberger Burgpokal übt enormes Interesse und Begeisterung bei allen Beteiligten, Zuschauern, Journalisten und dem Veranstalter aus. Dieser Preis gilt als die inoffizielle Deutsche Meisterschaft für Nachwuchsdressurpferde.

Ann Kathrin Linsenhoff siegt im Großen Preis der Messe Frankfurt

Mit einem überragenden Ritt räumte Ann Kathrin Linsenhoff am Freitagmorgen als letzte Reiterin im Großen Preis der Messe Frankfurt das aus 8 verschiedenen Nationen (21 Teilnehmer) bestehende Starterfeld von hinten auf. Vor heimischer Kulisse in der Festhalle überzeugte die in Kronberg/Taunus lebende Dressurreiterin auf ihrem 13 jährigen vierbeinigem Unicef Botschafter, dem Oldenburger Wallach Renoir Unicef, die Jury. Mit 75,17% lies Ann Kathrin Linsenhoff, die zur Zeit Position 11 der Weltrangliste einnimmt, im Grand Prix die Konkurrenz weit hinter sich. Auf den zweiten Platz ritt sich die Düsseldorferin Nicole Glaser-Käppler auf dem 17 jährigen Westfalen Wallach Aurigeno mit 71,83% vor Wolfram Wittig auf Breitling (71,21%). Mit einer schönen Vorstellung sicherte sich Anja Plönzke vom Wiesbadener RFC auf Donauwalzer den vierten Platz und erhielt von der Jury 70,88%. Platz fünf ging an Carola Koppelmann (Le Bo, 70,46 %) vor der Kanadierin Christilot Boylen-Hanson auf Gachino (70,25%).

Ann Kathrin Linsenhoff erritt sich mit ihrem Sieg einen Startplatz für den im Februar in Bremen stattfindenden Kampmann Cup. Dieses Turnier gilt als das bedeutendste Event für Dressurreiter weltweit. Bereits am Mittwoch zeigte sich Ann Kathrin Linsenhoff in Bestform, als sie beim Internationalen Spring- und Dressurturnier in der Londoner Olympia-Hall auf Wahajama Unicef in der Weltcup-Kür den dritten Platz belegte. Damit liegt die Unicef-Botschafterin in der Gesamtwertung des Weltcups in Führung. Aufgrund des Festhallen Reitturniers flog Ann Kathrin Linsenhoff am Donnerstag von London zurück nach Frankfurt.

Ann Kathrin Linsenhoff triumphiert in Frankfurt in der Morgan Stanley Private Wealth Management Trophy (Grand Prix Special)

Das erste Ticket nach Bremen hat sie schon seit Freitag in der Satteltasche, das zweite kam am Sonntagmittag hinzu: Ann Kathrin Linsenhoff ritt sich auch im Grand Prix Special an die unangefochtene Spitze und qualifizierte sich somit für den im Februar stattfindenden Kampmann Cup. Auf Renoir Unicef überzeugte sie die Jury mit einer herausragenden Vorstellung und erhielt das Traumergebnis von 78,00% (1950 Punkte). Mit fast 5% Vorsprung sicherte sie Ann Kathrin Linsenhoff den Sieg Fünfmal erhielt sie die Bestnote 10, das ist auf Renoir ihr persönlicher Rekord, ebenso wie die erlangten 1950 Punkte. Ich wusste immer das er das kann, nun habe ich es von den Richtern bestätigt bekommen. Wir haben uns als Team in den letzten Monaten richtig zusammengefunden, nun ist die Gesamtleistung konstanter. Ein schöner Abschluss für dieses Jahr., so Ann Kathrin Linsenhoff nach der Siegerehrung. Doch nicht nur mit Renoir läuft es für die Kronbergerin im Moment bestens: Dritter Platz in der noch laufenden Weltcupwertung und Rang 11 in der Weltrangliste der Dressurreiter. Den zweiten Platz belegte Wolfram Wittig auf Breitling mit 73,80 % (1845 Punkte). Der 13 jährige Hannoveraner Hengst präsentierte sich dem Publikum mit einer soliden Leistung. Nach seinen Flegeljahren ist aus Breitling nun ein Mann geworden und er hat nicht mehr so viele Flausen im Kopf. , freute sich Wolfram Wittig über das positive Ergebnis, der sich somit auch für den Kampmann Cup qualifizierte. Ebenso Constanze Rügheimer. Auf Mollehojs Rico ritt sie mit 71,64% (1791 Punkte) auf den dritten Rang im Frankfurter Grand Prix Special.



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