Am 19.04.2008.hielt der Zuchtverband C.S.L. wie jedes Jahr seine Hauptstammbucheintragung in der Reitanlage Société Hippique et délevage S.A. 82, Haaptstroos in Elvange/Rédange ab. Trotz schlechtem Wetter war eine grosse Anzahl von Zuschauern anwesend um sich die guten Haflinger Stuten anzusehen. Von dreizehn angemeldeten Stuten waren neun anwesend welche von ihren Besitzern den Richtern vorgestellt wurden.
Die Richterkommission bestand aus den Herren Mai Edgar aus Deutschland, aus Luxemburg waren es Präsident Kass Willi, Vorstandsmitglied Meyers Erny sowie Zuchtleiter Biot Edy. Laut Aussage der Richter waren sehr gute Produkte zu sehen, was für Züchter und Zuchtverband wichtig ist und man damit die Zucht auf den richtigen Weg bringt.
19.4.08 CSL Sektion Haflinger Hauptstammbucheintragungen weiterlesen














Am 25 April verstarb Marquito 28-jährig nachdem er einen gemütlichen Lebensabend auf der Weide verbracht hatte. Der Name Marquito ist nicht zu trennen von dem Namen Marc Hengen. 1986 war das Jahr, in dem Marquito in den Besitz der Familie Hengen kam. Marquito, im Besitz von Leon Eschette, stand im Stall auf Senningerberg. Das Pferd präsentierte sich zwar gut in den Unterrichtsstunden, jedoch an Kauf dachte Marc damals nicht. Erst drei Wochen später, beim großen Sommerturnier des Etrier Luxembourgeois, als er die deutsche Amazone Sabine Brucker beim Probespringen mit Marquito beobachtete, erwachte sein Interesse. Der eigentliche Gedanke, das Pferd zu kaufen und weiterzuverkaufen wurde nie in die Wirklichkeit umgesetzt.
Die Zucht von Ardennerpferden hat in Luxemburg Tradition. Diese Tradition die früher überwiegend auf Bauernhöfen betrieben wurde ist heute auch in nichtlandwirtschaftlichen Aufzuchten zu finden wo alte Tradition und neueste Erkenntnisse sich paaren. So auch im Zuchtbetrieb Ecurie Ardennaise de la Mess, von Lisa und Luc Jacqué der seit nunmehr seit 17 Jahren besteht.
Erste Qualifikationen für das Championat 2008 der Jungen Dressurpferde.
Am 12. März hatte die Luxemburger Reitsportföderation zu Ihrer jährlichen Generalversammlung eingeladen. Wie rege nach wie vor das Interesse am Reitsport ist war zu erkennen in der Tatsache, dass sämtliche der FLSE angehörenden Vereine, zwölf an der Zahl, vertreten waren. Anfangs der Sitzung rief Präsident François Thiry als erstes zu einer Gedenkminute für den verstorbenen Richter Edmond Majerus auf den man schon als Urgestein Luxemburger Turniere bezeichnen kann. Mit ihm verlor die FLSE wiederum einen Mann der ersten Stunde der mitgeholfen hat die Luxemburger Reitsportszene zu prägen, nicht nur in Worten sondern in Taten mit seiner Präsenz in den Luxemburger Vereinen, bei der Abnahme von Reitabzeichen und vor allem mit seiner jovialen Präsenz auf den Luxemburger Spring- und Dressurturnieren und natürlich auch auf internationaler Ebene. Obschon die Luxemburger Reitsportföderation auch die Freizeitreiter beherbergt ist sie überwiegend auf den Sport hin ausgerichtet. Ein Kuriosum schon seit Jahren unverändert ist das Hinzukommen von +- 200 Lizenzen dem jedoch ein Abgang in gleicher Höhe gegenüber steht. Nach wie vor steht die Frage im Raum wie die höhere definitive Anzahl der Lizenzen zu stabilisieren ist.
Véronique Henschen bestritt am Wochenende auf dem jetzt 11-jährigen Hannoveraner Wallach Fontalero von Werther/Weltmeyer ihr erstes internationales Turnier der Saison 2008. Das Turnier, welches für Junioren und Junge Reiter ausgeschrieben war, fand im Reitsportzentrum Den Goubergh, gelegen in Roosendaal, Holland, statt. Neun Nationen nahmen daran teil. Die Teilnehmer mussten unter schweren klimatischen Bedingungen reiten, denn in der Nacht von Freitag auf Samstag mussten, wegen dem Orkan Emma, 75 Pferde aus dem Stallzelt evakuiert werden.