Die Verantwortlichen der Fédération Luxembourgeoise des Sports Equestres (FLSE) hatten die Mitglieder der großen Reitsportfamilie am Samstag den 18. November 2006 in den Festsaal des Casino 2000 nach Mondorf les-Bains eingeladen. Weit über 400 FLSE-Freunde, Amazonen, Dressur- und Spring-, Distanz- und Westernreiter, Pferdefreunde, Ausbilder, Züchter, Kutschenfahrer, Reitstallbesitzer, Pferdepfleger u. a. waren gekommen und verbrachten einen unvergesslichen Abend, die hervorragend organisierte La Nuit des Cavaliers 2006 der FLSE.
Trainingsleiter : Réjean Lévesque (Canada, Quebec)
Nachdem alle drei vergangenen Europaschauen sehr erfolgreich in Luxemburg vom Haflinger Club Letzebuerg und dem Luxemburger Zuchtverband für Haflingerpferde organisiert wurden und europaweit für Aufsehen sorgte , beschlossen beide Organisationen zum 25 jährigen Bestehen des Haflinger Club Letzebuerg gemeinsam etwas bis jetzt noch nie Dagewesenes zu veranstalten, nämlich eine Beneluxschau. Wie auch bei den Europaschauen fand die Beneluxschau ebenfalls im Rahmen der landwirtschaftlichen Fachmesse in den Deichwiesen der Stadt Ettelbrück am ersten Juliwochenende statt. Da die Ausschreibung dieser Schau nach den Richtlinien der Welthaflingervereinigung ausgeschrieben war, so lag es ebenfalls auf der Hand nur Internationale Richter der Welthaflingervereinigung der drei teilnehmenden Nationen zu dieser Schau einzuladen. Dem zu folge bestand die Prämierungskommission aus folgenden Richtern; Herr Willem Grevers aus den Niederlanden, Herr Anton Heldens ebenfalls aus den Niederlanden, Herr Marc Lenaerts aus Belgien und Herr Alain Stockemer aus Luxemburg. Für den Schaukommentar und die gewohnte Kommentierung der einzelnen Pferde war der Präsident der Welthaflingervereinigung, NR Johannes Schweisgut höchst persönlich aus Österreich angereist. Seine Anwesenheit unterstrich ebenfalls die Bedeutung dieser Schau auf internationaler Ebene.
Am 24 bis 26 Juni 2006 fand bei bestem Wetter und vielen Zuschauern das bereits zum neunten Mal organisierte Turnier für Islandpferde statt. Mit fast 200 genannten Pferden dankten es ihnen die hauptsächlich aus vielen Teilen Deutschlands angereisten Teilnehmer. Hätte es keine Startbegrenzung gegeben, wäre die Starterzahl noch deutlich höher gewesen. Reiter aus Belgien, Holland und Island waren ebenfalls am Start.
Das gute Ambiente, die schönen Preise, sowie die perfekte Organisation der letzten Jahre scheinen sich herumgesprochen zu haben.
Während vier Tage stand der Roeserbann, wie ab dem Jahre 1992 gewohnt im Zeichen des Reitsports. Mit einer verbesserten Struktur auf einer Fläche von mehr als 2 Hektar, stand der drainierte Rasenturnierplatz von 80 x 100 Metern im Mittelpunkt eines sportlichen Events mit 3 spannenden Sparten: CSI de Luxembourg, Regionale Militairspringmeisterschaft und nationales Junior Masters 2006.
Das größte und sportlichste Traditionsturnier der Gespannfahrer findet jedes Jahr am letzten Wochenende vom Monat Mai in Cuts statt.