267 Turniere sind in Deutschland wegen der Maul- und Klauenseuche abgesagt worden. Paul Schockemöhle hält jedoch an der Riders Tour mit neun Springen in Deutschland fest.
Selbst die Verschiebung des Berliner Olympic Derby, das zu dieser Turnierserie zählt, spielt dabei keine Rolle. Geplant ist der Auftakt zu der mit über einer Millionen Mark Preisgeld dotierten Riders-Tour-Serie beim Maimarkt-Turnier in Mannheim (4. bis 8. Mai). Die dortigen Veranstalter werden am 6. April bekannt geben, ob sie bei ihrem Termin bleiben. Der Berliner Turnier-Chef Herbert Ulonska (Hamburg), der sich mit Volker Wulff (Hagen) und Schockemöhle die Olympic-Derby-Regie teilt, hat bei dem nationalen Pferdesportverband FN den 30. August bis 2. September als Alternativtermin angegeben.
Schockemöhle plädierte dafür, dass man die Entwicklung abwarten solle. Andererseits aber stehe fest, dass die Riders Tour definitiv nicht zur Diskussion stehe. Die Tour soll nach dem Vorbild der Formel 1 jeweils im Hauptspringen eine Punktewertung für die zehn besten Starter beinhalten. Der Reiter mit den meisten Zählern ist nach der neunten Station in Donaueschingen Rider of the Year und als Gesamtsieger um 500000 Mark reicher.
Dem Veranstalter, der Riders Tour GmbH, die ein Preisgeld von 1,32 Millionen Mark ausschüttet, gehören sieben Gesellschafter an. Paul Schockemöhle hält in der jetzigen Situation Terminverschiebungen für nichts Außergewöhnliches. Das für den 1. bis 4. Juni geplante Pfingstturnier in Wiesbaden wurde wegen MKS abgesagt, soll aber unter Umständen im September ausgetragen werden.