Glanzvolle Eröffnung 2014:

Hannoveraner Winter-Auktion in Verden

Verden. 100 Pferde hatte die Winter-Auktion des Hannoveraner Verbandes zum Jahresstart im Angebot. Die ungemein typvolle First Class hatte wahrlich Klasse und wurde für 46.500 Euro in die Niederlande versteigert. Mehr als 40.000 Euro gaben außerdem Käufer für Gitano aus. Der Rheinländer kostete 42.000 Euro und fand im Stall einer Stammkundin aus Hamburg ein neues Zuhause. Durchschnittlich 12.620 Euro wurden für die Reitpferde ausgegeben.


Wunderschön, dunkelbraun und bewegungsstark – so präsentierte sich First Class v. Florencio I/Regazzoni (Z.: Heinz Otte-Krone, Stemwede, Ausst.: Axel Windeler, Verden-Walle) während der gesamten Auktionszeit. So viele gute Eigenschaften blieben in der Kundschaft nicht unerkannt: Für 46.500 Euro fand die sechsjährige Stute in den Niederlanden eine neue Heimat. Ebenfalls ein begehrter Kandidat: Gitano. Für den fünfjährigen Wallach v. Gribaldi/Fidermark, dessen Papiere das rheinische Pferdestammbuch ausgestellt hat (Z. u. Ausst.: Gerhard Kieffer, Ruppichteroth), legten Käufer aus Hamburg 42.000 Euro an. Zwei weitere Offerten standen im Fokus des Käuferinteresses: Der bewegungsstarke Flavius F v. Florencio I/Rascalino (Z.: Peter u. Tanja Fries, Northeim, Ausst.: Zuchthof Fries, Northeim) wechselte nach einem spannenden Bieterduell für 28.000 Euro nach Schleswig-Holstein.

Im Springkader hatte Sveta v. Stakkato/Chasseur I die meisten Fans. Frank Depenau aus Uetze ist Züchter und treuer Beschicker der Verdener Auktionen. Seine fünfjährige sportliche Sveta startet ihre Karriere für 28.000 Euro in Hessen. Die Preisverteilung zeigte eine gesunde Struktur: 20 Pferde kosteten zwischen 11.000 und 14.999 Euro, für 25 Aspiranten wurden zwischen 15.000 und 24.999 Euro angelegt und für fünf Auktionspferde 25.000 Euro und mehr ausgegeben. 70 Hannoveraner bleiben in Deutschland, 30 verlassen die Republik in 13 unterschiedliche Nationen. Mit jeweils fünf Einkäufen führen Kanada und die Niederlande die Statistik an. Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener fasste zusammen: „Das war eine große Kollektion – mit breiter Qualität. Wir hatten hier eine sehr familiäre Stimmung. Die Kunden stehen treu zum Auktionsplatz Verden und das ist Anerkennung für unsere Arbeit. Darüber freue ich mich sehr.“

Nächstes Verkaufs-Highlight in Verden ist die 130. Elite-Auktion am 11. und 12. April.

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