EM-Rotterdam: Gast Chelius bleibt hinter seinen Erwartungen zurück

Gast Chelius konnte sein eigens gestecktes Ziel von 64% auf den Europameisterschaften in Rotterdam nicht erreichen. Das luxemburger Paar schloss den Grand-Prix aufgrund mehrerer Patzer mit einer Wertnote von 61,261% ab und landete somit auf einem der hinteren Plätze des stark besetzten Feldes.

Ich musste alles auf eine Karte setzen, um in diesem extrem starken Teilnehmerfeld bestehen zu können. Da Flamenco in den Qualifikationsprüfungen in Vidauban (F) und Schindelhof- Fritzens (A) recht matt wirkte, entschied ich mich diesmal für ein kürzeres Abreiten, um im Viereck mehr Reserven zu haben.


Zudem wollte ich energischer reiten, um noch den ein oder anderen Punkt gutzumachen. Dies führte aber in der Prüfung dazu, dass Flamenco teilweise überempfindlich auf meine stärkeren Hilfen reagierte. So verstand er beispielsweise meine Hilfe zur Passage als Galopphilfe und galoppierte später, veranlasst durch mein Nachtreiben, im starken Trab an. Als dann noch ein Patzer in den 1er-Wechseln mit 4er-Noten bewertet wurde, war klar, dass es diesmal nicht hätte sollen sein.

Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden und um eine wertvolle Erfahrung auf internationalem Niveau reicher. Mein besondere Dank gilt unserem Nationaltrainer Christoph von Daehne für seine positive und motivierende Betreuung, unserer Reitsportföderation FLSE für die Organisation und ihr Vertrauen in mein Leistungspotential und meinem Team, welches mir jeden Wunsch von den Lippen ablas und mir eine unabdingliche Hilfe war!, so Gast.

FOTO: Das luxemburger Team in Rotterdam (v.l.n.r.: Kristine Moeller, Gast Chelius, Christoph von Daehne, Dr. Victor Baltus, Claude Niedner)



FLSE


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