WEG Kentucky – Grand Prix Kür

Neuer Kür-Weltmeister ist der Niederländer Edward Gal mit Totilas (91,800). Silber und Bronze gingen an die Britin Laura Bechtolsheimer mit Mistral (85,350) und den US-Amerikaner Steffen Peters mit Ravel (84,850). Es ist die erste WM der Pferdesport-Geschichte ohne deutsche Einzelmedaille.
Die 25 000 Fans im ausverkauften Stadion bejubelten vor allem Totilas. Der schwarze Hengst des Niederländers entzückte nicht nur die Experten und trug den 40 Jahre alten Reiter zum dritten Gold bei der WM. Nach den Siegen mit der Mannschaft und im Grand Prix Special setzte sich Gal auch in der Kür mit Musik locker durch, obwohl er in der Kür kleinere Fehler hatte. Aber auch der Spanier Juan Manuel Munoz Diaz begeisterte mit seinem feurigen Ritt auf Fuego. Stehende Ovationen gab es vom Publikum, von den Richtern nur den fünften Platz.

Während die niederländischen Fans das dritte Gold ausgelassen feierten, schauten die deutschen wieder nur zu. Mit den Medaillen hatten die jahrzehntelang dominierenden Dressurreiter nicht einmal ansatzweise etwas zu tun. Werth war als Sechste noch die beste im deutschen Team. Christoph Koschel aus Hagen bei Osnabrück kam mit Donnperignon (76,100) auf Rang zehn, Anabel Balkenhol aus Rosendahl mit Dablino (73,150) auf den 13. Platz.

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