Archiv der Kategorie: Wissenswertes rund um’s Pferd

WAS MEIN PFERD NICHT FRESSEN DARF (Auszug aus dem Buch)

Vergiftungsgefahren durch verdorbene Futtermittel Durch unsachgemäße Lagerung kommt es bei Futtermitteln häufig zu Schimmelbildung oder Verseuchung durch Bakteriengifte. Die Aufnahme dieser verdorbenen Tiernahrung ist nicht in allen Fällen lebensbedrohlich, doch erzeugt sie Unwohlsein und Magenverstimmungen bis hin zu schweren Koliken. Während in der menschlichen Ernährung verschimmelte und ungenießbare Lebensmittel im Müll landen, wird in der Pferdefütterung leider immer noch der Standpunkt vertreten, dass ein bisschen Schimmel im Heu oder in der Silage schon nicht so schlimm sein kann. WAS MEIN PFERD NICHT FRESSEN DARF (Auszug aus dem Buch) weiterlesen

Ältere Pferde im Winter bedarfsgerecht ernähren

Wenn Pferde in die Jahre kommen, nimmt die Leistungsfähigkeit des gesamten Organismus ab. Mit der richtigen Fütterung, individuell und bedarfsgerecht auf den Senior abgestimmt,  können Sie den Alterungsprozess zwar nicht rückgängig machen, diesen aber verzögern. Im Winter sollten Sie ein besonderes Augenmerk auf den Bewegungsapparat und den Stoffwechsel haben.

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Fohlen- und Stutenfütterung in den Herbst- und Wintermonaten

Häufig fällt die Zeit des Absetzens der Fohlen von der Mutterstute zwischen dem 5. und 7. Lebensmonat mit dem Ende der Weidesaison, das heißt mit Beginn der kälteren Jahreszeit zusammen.

Durch das Absetzen kommt es bei den Fohlen häufig zu einer physischen und psychischen Stresssituation. Sie verlieren die Nähe zur Mutter und die Muttermilch und kommen in eine neue Umgebung. Das Immunsystem wird dadurch sehr gefordert oder sogar geschwächt und der Verdauungstrakt muss jetzt lernen, ohne Muttermilch klar zu kommen. Durchfälle sind daher nicht selten die Folge.

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Jakobskreuzkraut

Tödliche Gefahr auf vernachlässigten Pferdeweiden!

Die Vorfahren unserer Pferde lebten einst in der Steppe und ernährten sich von mageren Gräsern und Kräutern. Manch ein Pferdehalter glaubt daher seinen Pferden etwas Gutes zu tun, wenn er auf den Pferdeweiden jegliche Düngungs- und Pflanzenschutzmaßnahmen unterlässt. Dahinter steckt die Hoffnung, dass sich die Pferdeweide dadurch mit der Zeit in einen steppenähnlichen Magerrasen verwandelt. Ein gefährlicher Trugschluss! Denn unter unseren Klima und Bodenverhältnissen bildet sich keine natürliche Steppe. Im Übrigen ist der Tierbesatz auf einer Pferdeweide hundertfach höher als in einer natürlichen Steppe. Auch aus diesem Grund stellt sich bei vernachlässigter Pflege keine blühende, magere Kräuterwiese ein. Stattdessen verkommen die Pferdeweiden zu ungleichmäßigen, stark verunkrauteten Grünlandbeständen, in denen sich minderwertige oder giftige Futterpflanzen ungehemmt ausbreiten. Bestes Beispiel dafür ist der seit einigen Jahren zu beobachtende Siegeszug des Jakobskreuzkrautes.

Viele Pferdeweiden falsch gedüngt

Ein Großteil der Pferdeweiden ist falsch gedüngt. Das ergibt eine Auswertung von 1 550 Pferdeweiden aus den vergangenen Jahren, die das Untersuchungszentrum LUFA NRW der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen durchgeführt hat. Je nach Nährstoff waren 16 bis 37 Prozent aller Pferdeweiden zu niedrig mit Nährstoffen versorgt. Viele Pferdeweiden falsch gedüngt weiterlesen

Mitteilung betreffend den Schutz von Tieren beim Transport

13-12-2007 Ab Anfang dieses Jahres sind neue Transportbestimmungen für Tiere erlassen worden. Die Verordnung (E.G.) Nr. 1/2005 über den Schutz von Tieren beim Transport, welche am 5. Januar 2007 in Kraft getreten ist, sieht ab 5. Januar 2008 zusätzliche Maßnahmen vor welche gegebenenfalls auch die Tierbeförderung durch die Landwirte betrifft. Mitteilung betreffend den Schutz von Tieren beim Transport weiterlesen

Von der richtigen Fütterung eines Fohlens

Die Fohlenfütterung ist eines der wichtigsten Kapitel der Pferdefütterung, deshalb sollte man hier auch mit besonderer Sorgfalt vorgehen.

Kommt ein Fohlen zur Welt, kann es innerhalb der ersten zwei Stunden stehen und auch saugen. Dies ist nötig, da die erste Nahrung des Fohlens aus dem so genannten Kolostrum besteht. Dieses Kolostrum dient nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern liefert auch die Schutzstoffe, die ein neugeborenes Fohlen während der ersten Wochen braucht. Diese Schutzstoffe sind unbedingt erforderlich, da die eigene Immunabwehr in dieser Zeit noch nicht aufgebaut ist. Kolostrum schnellstmöglich nach der Geburt ist also für die Überlebenschancen eines Fohlens unverzichtbar.

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Jakobskreuzkraut – eine ernste Gefahr für die Landwirtschaft! –

Auf Stilllegungsflächen, extensiv genutzten Weiden, insbesondere Pferdeweiden, Wegrändern und Böschungen ist zurzeit das gelb blühende Jakobskreuzkraut nicht zu übersehen. Der trockene Sommer 2006 hat seine sprunghafte Ausbreitung weiter begünstigt. Der bunte Aspekt darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei dieser Pflanze um eine gefährliche Giftpflanze handelt, die nicht verfüttert werden darf.

Giftpflanze Jakobskreuzkraut
Das Jakobskreuzkraut (Senecio jacobaea) ist auch unter dem Namen Jakobsgreiskraut bekannt. Seine Giftigkeit beruht auf der Wirkung verschiedener Pyrrolizin-Alkaloide, die zu chronischen Lebervergiftungen führen. Die Gefahr ist deshalb nicht zu unterschätzen, da die Auswirkungen der Vergiftung kumulativ sind und dadurch chronischen Erkrankungen auftreten können, wobei insbesondere Pferde, aber auch Rinder offensichtlich empfindlicher reagieren als Schaf und Ziege.

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Alte Pferde brauchen eine spezielle Fütterung.

Auch bei Pferden nimmt im Alter die Leistungsfähigkeit des Organismus ab. Oft sind die Pferde in einem schlechten Futterzustand.

Häufig sind Zahnhaken, flach stehende Schneidezähne oder ausgefallene Zähne Schuld. Es empfiehlt sich deshalb, den Tierarzt ein- bis zwei Mal im Jahr die Zähne kontrollieren zu lassen und gegebenenfalls abstehende Zahnhaken abraspeln zu lassen.

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Fütterung der Zuchtstute und ihres Fohlens

Zuchtstuten sind für einen Züchter sehr wertvoll, aus diesem Grunde ist es sehr wichtig, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Tiere zu erhalten.

Da eine Zuchtstute andere Ansprüche ans Futter hat, als ein Reitpferd, spielt die Fütterung der tragenden und laktierenden Stute eine sehr wichtige Rolle. Hier sollte man nicht am falschen Ende sparen und den Tieren die bestmögliche Versorgung zu kommen lassen.

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Kristin Zeller: Der Pferdeflüsterer hautnah

Erkenntnisse aus einem Monty Roberts Training in Kalifornien

Nach 15 Stunden Flug und drei weiteren Stunden Autofahrt von Los Angeles in das Santa Ynes Valley gelang ich auf eine breite, von Pappeln eingerahmte Allee, die durch ein Paradies für Pferdefreunde führte. Beidseitig weitläufige Farmen mit weißen Zäunen. Links ein großes Eisentor zur Flag is Up Farms, dem Anwesen von Monty Roberts. Die Auffahrt, vorbei an Wiesen, Weiden und der Trainingsrennbahn, führte mich zu den Stallungen und dem Trainingszentrum, was ca. 100 Pferde beherbergt. Hierher kam ich für den 4-wöchigen Kurs, um alles über das Geheimnis des Pferdeflüsterns zu lernen.

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Fragen bezüglich Einfuhrbeschränkungen von Pferden nach Luxemburg

Sehr geehrte Damen und Herren, in diesem Jahr plane ich meinen Umzug nach Luxemburg. Ich habe deutsche Staatsangehörigkeit, lebe aber in der Tschechischen Republik. MEin Pferd, tschechische Stute, möchte ich mit nach Luxemburg nehmen. Können Sie mir bitte sagen, worauf ich dabei achten muss, welche Richtlinien ich einhalten muss, besteht Quarantäne, usw.? Mir würde auch schon eine Adresse gengen, bei der ich mich informieren kann.

Vielen Dank, mit freundlichem Gruss

A. Müller

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