Bëschfest 2002

Mit Ausstellungs- und Vipzelten, mit Essens- und Getränkeständen, mit Animation und viel Sport wurde das diesjährige Bëschfest wiederum zum richtigen Volksfest. Neben den Rücker und Holzfällerwettbewerben, dem Kutschenfahrturnier stand das Springturnier der Société Hippique rurale Merl im Mittelpunkt des Geschehens. Mit insgesamt 19 Prüfungen vom Ponyspringen bis zur schwersten Klasse, den Springen der Klasse S und einem Mächtigkeitsspringen wurde auf nationaler Ebene ein Reitturnier der Sonderklasse geboten.


Durch die Aufteilung nach Leistungsklassen verschiedener Prüfungen wurden 36 Sieger ermittelt. Gute Vorbereitungsarbeiten und strahlendes Sommerwetter garantierten an den 4 Turniertagen optimale Bodenverhältnisse. An den zwei ersten Turniertagen wurde auf zwei Pisten geritten, sodass der vorgesehene Zeitplan an diesen Tagen gut eingehalten werden konnte.

Als Parcoursbauer war der international renommierte Marc Vygh im Einsatz der für interessanten Hindernisbau garantierte.

Einmalig für Luxemburger Verhältnisse fanden 4 Springen der Klasse S statt, davon ein Mächtigkeitsspringen am Samstag bei Flutlicht. Zwei weitere Flutlichtspringen, am Donnerstag in Klasse MA, am Freitag eine Zweikampfspringprüfung der Klasse L waren jeweils der Auftakt einer festlichen Abendveranstaltung mit Orchester und Animation.

Nach dem Einlaufprogramm am Donnerstag und Freitag wo überwiegend die leichteren Prüfungen im Mittelpunkt standen war am Samstag als erstes ein Springen der Klasse L angesagt, das als weitere Qualifikation für das Derby am Sonntag gewertet wurde. Als Sieger gingen hier Ada Schmitt, Victoria Häussler und Christian Weier hervor. Das anschließende MB-Springen wurde gewonnen von dem Sanemer Ken Gruber und den aus Belgien kommenden Serge Goffin und Olivier Plas.

Im S-Springen am Samstag musste der Sieger des Vortages Fernando Guinato aus Brasilien mit 4 Fehlerpunkten mit dem 8. Platz vorliebnehmen. Vor ihm die deutschen Gastreiter Markus Keil, Norbert Lochthowe, Hans-Helmut Bauer, Stefan Abt und Jürgen Schmitz sowie die Brasilianerin Camilla Mazzda de Benedicto. Erfreulich für Luxemburg die Platzierungen von Angie Lefèbvre mit Jo Twist auf Platz 9 und François Thiry mit Crazy Lion auf Platz 11. Zum Pony-Derby waren alle Ponyreiter ohne Qualifikation zugelassen. 11 Paare gingen an den Start, Joëlle Fonck war mit Rapido die Siegerin. Weitere Nullfehlerritte absolvierten hier Julie Thiry, Liz Nepper, Victor Bettendorf, Conny Fraiture Patrick Johler und Julie Reuter.

Im Mächtigkeitsspringen an dem kein Luxemburger Reiter teilnahm gingen mit etwas Verspätung 16 Paare an den Start. Bei einer Höhe von 2,10m blieb der Belgier Christian Huysegoms fehlerfrei, Elmar Vinkelau aus Deutschland der 2. Reiter der auf dieser Höhe mithielt kam mit 4 Fehlerpunkten auf den 2. Platz. Uwe Hansenberg, der mit 3 Pferden qualifiziert war hatte auf einen Start in der Endrunde verzichtet.

Der Sonntag begann mit dem Derby der Klasse A. 26 Reiter hatten sich hier qualifiziert, unter ihnen die Sieger der vorigen Tage. Mit einem ersten Platz ging die Deutsche Nicole Lacher mit einem Nullfehlerritt in der schnellsten Zeit hervor gefolgt von Tanja Barnig auf Platz 2 und Charlotte Bettendorf auf Platz 3.

Das L-Derby wurde in 2 Abteilungen geritten, ebenfalls nach Qualifikationen an den vorhergehenden Tagen, nach einem Rechensystem das wohl einer kleinen Revision bedarf. Sieger der Abteilung 1 war der Belgier Olivier Vicini, Charlotte Bettendorf belegte hier einen 2. Platz, Allen Barbara Platz 3. Der Sieg der zweiten Abteilung ging an den SHR-Reiter Marcel Ewen aus Weyer, vor Rudi Reinartz aus Belgien und Nicole Lacher, der Siegerin des A-Derby.

Mit Spannung wurde der Grand-Prix de Clervaux, der Derby Remy Martin erwartet. Es war ein Springen der Klasse S** mit 20 Hindernissen davon 4 in dem angrenzenden Wald. Norbert Lochthowe aus Deutschland hatte 3 Pferde im Rennen. Er brachte das Kunststück fertig diese 3 Pferde fehlerfrei über diesen schweren Parcours zu reiten und belegte somit die 3 ersten Plätze. Erfreulich für Luxemburg war das hervorragende Abschneiden von Diane Schreiber, die ebenfalls 3 Pferde im Rennen hatte. Mit der 7-jährigen Roxanne belegte sie den ausgezeichneten 5. Platz mit einem Nullfehlerritt. Sie wurde zudem mit dem Preis der besten Amazone des Derby-Springens ausgezeichnet. Gut mithalten konnte ebenfalls der Waldbilliger Eric Lanners mit seiner Stute Jikki. Mit nur einem Abwurf kam er auf Platz 8. Landesmeisterin Angie Lefèbvre beste Reiterin der 3 S-Springen, kam auf Bangy mit 4 Fehlerpunkten auf Platz 9, mit Jo Twist, ebenfalls 4 Fehlerpunkte jedoch etwas langsamer war sie erste Reserve nach der Platzierung. B.L.

Zu den ErgebnissenZum Fotoalbum



LSR-Banner


Den Hollander-Banner

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.